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Lehrabschlüsse 2017

Lehrabschlüsse 2017

«Wir sind stolz auf Euch!»

737 Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) haben dieses Jahr ihre Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse erhalten.

Der Verein Pro Senectute Frutigland und die Institutionen Pro Senectute Haus Frutigen und Pro Senectute Haus Reichenbach gratulieren ganz herzlich zum Lehrabschluss. Wir sind stolz auf Euch und wünschen Euch auf dem weiteren Weg alles Gute.

Pro Senectute Haus Frutigen
Ilija Davidov, Fachmann Gesundheit EFZ
Léa Ferreira, Fachfrau Gesundheit EFZ

Pro Senectute Haus Reichenbach
Mirjam Steiner, Fachfrau Gesundheit EFZ
Tatjana Schmid, Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ
Franziska Sutter, Fachfrau Gesundheit EFZ
Magdalena Rösti, Fachfrau Gesundheit EFZ

Das Berner Gesundheitswesen gewinnt 737 Fachkräfte

Der Kanton Bern bildet schweizweit nicht nur die meisten Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit aus, der FaGe-Beruf rangiert auch auf dem zweiten Platz der kantonal beliebtesten Ausbildungen. Einen Eindruck davon lieferte die diesjährige Lehrabschlussfeier, welche am Mittwoch über die Bühne ging: 737 Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) haben vor beeindruckender Kulisse ihre Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse erhalten.

Der Rahmen erwies den frisch ausgebildeten Berner Fachfrauen und Fachmännern Gesundheit alle Ehre: Vor über 3‘500 Gästen, musikalisch begleitet durch die Berner Rapper Nemo und Leduc, abgerundet durch eine Festrede von Regierungsrat Pierre Alain Schnegg durften die Berner FaGe in der imposanten PostFinance Arena ihre Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse entgegen nehmen.

Seit der regulären Einführung im 2004 verzeichnet die generalistisch ausgerichtete Ausbildung wachsende Lernendenzahlen und rangiert neu sogar auf Platz zwei der meistgewählten EFZ-Berufe im Kanton Bern, was angesichts des drohenden Fachkräftemangels besonders erfreulich ist. Gemäss nationalem Versorgungsbericht für die Gesundheitsberufe 2016 haben sich die Berufsabschlüsse in der Branche insgesamt zwar positiv entwickelt und die Grundbildung FaGe verzeichnet sogar die höchste Zunahme. Dennoch entspricht die Zahl der Abschlüsse in Pflege  von 2014 nur rund 56 Prozent des geschätzten jährlichen Nachwuchsbedarfs bis ins Jahr 2025. Ein deutlicher Mangel besteht bei den Berufsabschlüssen Pflegefachfrau, Pflegefachmann HF, insbesondere im Langzeitbereich. Mit einem umfassenden Kompetenz und Verantwortungsbereich steht gerade dort die Pflege im Zentrum. Es wird in Zukunft entscheidend sein dass der Kanton Bern über genügend Fachkräfte im Gesundheitswesen verfügt.

Die beiden Pro Senectute Häuser Reichenbach und Frutigen freuen sich, dass fünf neue Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit aus den beiden Betrieben die Ausbildung abgeschlossen haben. Sie haben damit nicht nur ein persönlicher Meilenstein erreicht, sie werden auch dringend gebraucht im Berner Gesundheitswesen.

Info zur Grundbildung: Die Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) sind gut ausgebildete Generalistinnen und Generalisten. Sie arbeiten in Akutspitälern, psychiatrischen Kliniken, Alters- und Pflegeheimen, in Spitex-Einrichtungen sowie Rehabilitationskliniken. Die dreijährige Ausbildung bietet Jugendlichen die Möglichkeit, direkt im Anschluss an die obligatorische Schulzeit einen Beruf im Gesundheitswesen zu erlernen. Auch für erwachsene Personen, die bereits im Gesundheitswesen tätig sind, besteht mit der verkürzten, zweijährigen FaGe-Ausbildung die Option, einen eidgenössisch anerkannten Berufsabschluss nachzuholen. Die abgeschlossene Ausbildung öffnet zudem den Zugang zu einer breiten Palette an Aus- und Weiterbildungen an der Höheren Fachschule oder der Fachhochschule.

OdA Gesundheit Bern
Die Organisation der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit Bern ist das Dienstleistungszentrum für Bildungsfragen im Gesundheitswesen des Kantons Bern. Als Branchenvertreterin der stationären Langzeiteinrichtungen, Akutspitäler, psychiatrischen Kliniken, Rehabilitationskliniken und der Spitex koordiniert sie die berufsbildungsspezifischen Anliegen von Arbeitgeberverbänden, Arbeitnehmerorganisationen und den kantonalen Behörden. Die OdA Gesundheit Bern setzt sich für die berufliche Nachwuchsförderung ein und unterstützt Betriebe in Ausbildungsfragen.

Darüber hinaus gestaltet sie Bildungsgrundlagen für die berufliche Grundbildung, höhere Berufsbildung und die berufsorientierte Weiterbildung mit, damit auch in Zukunft genügend gut qualifiziertes Fachpersonal im Gesundheitswesen tätig ist.

J.P. Beuret Heimleiter pro Senectute Haus Frutigen, Vorstandsmitglied Oda Gesundheit Bern
Quelle: MEDIENMITTEILUNG Oda Gesundheit Bern vom 6. Juli 2017

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